Raupen

Skilager Fadail

Hurra!! Endlich war es wieder so weit. Die Balgacher Kinder gingen ins Skilager. Mit einem breiten Lächeln fuhren wir mit dem Car los. Noch ein paar kurze Blicke zurück zu den Eltern und dann “ab die Post“ Richtung Lenzerheide.
Hurra!! Endlich war es wieder so weit. Die Balgacher Kinder gingen ins Skilager. Mit einem breiten Lächeln fuhren wir mit dem Car los. Noch ein paar kurze Blicke zurück zu den Eltern und dann “ab die Post“ Richtung Lenzerheide. Während der Fahrt ging es sehr laut zu und her. Natürlich war jeder schon total aufgeregt endlich ins Lagerhaus zu kommen. Es dauerte nicht lange, da waren wir auch schon da. Alle stürzten sich auf ihr Gepäck und die Skier. Es gab ein riesiges Gedränge. Schon bald konnten wir das Lagerhaus – welches den Namen Casa Fadail trägt – betreten. Für die einen waren die Räumlichkeiten sehr vertraut. Andere mussten sich zuerst daran gewöhnen.
Nachdem sich alle etwas eingerichtet hatten, gab es ein sehr leckeres Abendessen:
Wienerli mit Kartoffelsalat und wenn man noch nicht genug hatte, konnte man noch eine Suppe essen.
Als alle fertig gegessen hatten, mussten wir uns warm anziehen und dann ging es nach draussen. Die meisten waren nicht wirklich begeistert, da wir um den See liefen, den einige aus anderen Erfahrungen schon fast in und auswendig kannten.
Todmüde kamen wir nach Hause. Dies war ja auch eigentlich das Ziel der ganzen Sache. Alle zogen ihr Pyjama an, putzten die Zähne und dann ging es ab in die Klappe. Gute Nacht!!!
Am nächsten Morgen wurden wir geweckt. Nachdem man sich gewaschen und angezogen hatte, trafen sich alle im Speisesaal. Zum Frühstück gab es eine grosse Auswahl:

  • 2 verschiedene Sorten Müesli
  • Brot
  • Verschiedenste Arten von Aufstrich
  • Warme und kalte Milch
  • Tee

Mit dem Zmorgen fertig machte man sich für die Ski- (Snowboard-)Piste bereit. Alle freuten sich total. Doch bevor man direkt bei der Piste Vollgas geben konnte, musste man zuerst einmal vorfahren. Jeder wurde in eine Gruppe eingeteilt und los ging es.
Total aufgestellt ging es dann zurück zum Lagerhaus um das Mittagessen zu uns zu nehmen. Es gab Reis mit Fleisch und dazu eine sehr feine Sauce. Und schon ging es wieder auf die Piste. Man verbrachte den grössten Teil des Nachmittags mit Ski- und Snowboard fahren. Es war wunderschönes Wetter!! Nach dem Skifahren gab es ein wenig Zeit, wo man Spiele machen, sich ausruhen, lesen… konnte. Auf das Abendessen kamen alle rechtzeitig. Und wer dann zu spät kam durfte vorsingen!!
Es gab Spaghetti mit Tomatensauce.
Schon bald richtete man sich für den bunten Abend. Die Mädchen schminkten sich, machten Frisuren und zogen sich schön an. Sogar die Knaben stylten sich, wobei sie eher Haargel und so benutzten. An diesem Tag hatten die 6. Klässler vom Schulhaus Breite den bunten Abend. Es gab viele Tanz- und Kussspiele, beispielsweise Tunneltanz, Kissentanz,...
Aber leider ging es dann schon bald ins Bett. Die Leiter kontrollierten noch schnell jedes Zimmer, ob auch alle ruhig sind und dann wurde langsam aber sicher geschlafen.
Der nächste Tag erfolgte fast gleich. Zum Frühstück gab es die gewöhnlichen Sachen.
Das Mittagessen schmeckte auch heute super gut! Es gab Fleischkugeln mit Nudeln und viel Gemüse (was einigen nicht so passte). Am Abend gab es ein feines Müesli.
Diesen Abend durften die 5. Klässler vom Schulhaus Berg ihre Spiele machen. Zuerst machten sie den Rosentanz, wobei es einen riesigen Tumult gab. Alle wollten natürlich die Rose und stürzten sich gleich darauf. Es gab noch viele andere Spiele unter anderem einen Sketch. Er war sehr unterhaltend und witzig. Aber bald neigte sich leider auch schon dieser Abend dem Ende zu. Wir mussten uns fürs Bett richten und schlafen gehen.

Der nächste Tag war für die meisten der schlimmste Tag der ganzen Woche. Draussen schneite es in Strömen. Kein einziger Lift fuhr im Skigebiet. Zuerst freuten sich alle total, da man bei solchem Wetter ins Hallenbad ging. Doch die gute Laune wurde ganz schnell vertrieben, als uns die Leiter mitteilten, dass das Hallenbad geschlossen sei und wir zu Fuss nochmals um den See laufen würden. Darum hiess es sich warm anziehen und raus in die Kälte gehen.
Als wir nach ungefähr 1½ h wieder zurück kamen, waren alle wieder so schlapp wie am Sonntag. Wenigstens schneite es nicht mehr so fest und wir konnten am Nachmittag problemlos Skifahren gehen. Nicht nur das freute uns, es gab auch wieder etwas echt Leckeres zum “Zmittag“. Es gab Fleischkäse und Kartoffeln (Wobei den meisten eher der Fleischkäse schmeckte).
So gingen wir am Nachmittag wieder auf die Piste. Als wir dann wieder müde nach Hause kamen, kam schon der nächste Höhepunkt. Zum Znacht gab es Lasagne und dazu feine Brownies zum Dessert. Auf heute hatten die 5. Klasse vom SH Breite den Bunten Abend vorbereitet. Heute wurden die Miss und der Mister Fadail gekürt. Miss Fadail wurde Janine und Mister Fadail Kiki.
Aber auch dieser Tag ging zu Ende. Wir mussten ins Bett gehen und schlafen.

Der nächste Tag war ein Donnerstag. Es war der Tag des Skirennens. Alle waren völlig aufgeregt. Wer würde echt gewinnen?? Wird es viele Stürze geben?? Würde man selbst der schnellste der Gruppe sein?? Niemand konnte diese Fragen beantworten.
Doch zuerst musste das Skirennen über die Bühne gehen. Heute assen wir etwas verspätet Zmittag. Es gab Kartoffelstock mit Fleisch und Gemüse (Bohnen und Tomaten…). Zum Znacht gab es dann Toast. Man konnte sich zwischen einem Toast mit Käse und Ananas oder mit Käse und Schinken entscheiden. Zum Dessert gab es ein Vanille Pudding mit einem Marmelade Überguss und einem kleinen Schokoladentäfelchen drauf.
Die Spannung stieg immer mehr, denn an diesem Abend fand die Rangverkündigung statt. Als die Rangverkündigung zu Ende war, machte Herr Baumgartner noch ein paar Spiele. Und schon war der Tag vorbei.

Der Nächste Tag war schon der Tag der Abreise. Am Morgen und am Nachmittag bis etwa um 14:00 Uhr gingen wir nochmals Skifahren. Als Mittagessen bekamen wir Fischstäbchen mit Spinat, Tomaten und Kartoffeln. Dann stand die Abreise bevor. Für die einen war es das letzte Mal, dass sie mit der Schule da waren. Die Atmosphäre war gesenkter als bei der Anreise. Die meisten freuten sich aber wieder nach Hause zu kommen. Als wir in Balgach ankamen, stand schon eine Horde von Eltern da. Jeder packte seine Sachen aus dem Car und ging nach Hause.

Einige Eindrücke von den bunten Abenden und der Rangverkündigung des Skirennens