Raupen

So entsteht ein Böög

Jedes Jahr wird mit dem Böög der Winter vertrieben. Das ist ein beliebter Anlass, bei dem sich Jung und Alt trifft, um dem Winter den Garaus zu machen.

Doch bis der Böög auf dem Scheiterhaufen landet, muss er zuerst gebastelt werden. Traditionsgemäss basteln jeweils die 5. Klässler die Figur. Damit der Bauch schön rund wird, wird ein riesiger Ballon aufgeblasen und mit Papier und Fischkleister beklebt. Verschiedene Schichten sind nötig, damit der Ballon eine gewisse Festigkeit bekommt.
Hier muss schnell und zügig gearbeitet werden, denn sonst schrumpft der Ballon und fällt in sich zusammen. Anschliessend werden Arme, Nase und Hut mit Papier und Karton geformt, um schliesslich auch mit Fischkleister befestigt werden zu können.
Damit es während des Feuers auch so richtig knallt und zischt, werden die lautesten Böller im Bauch des Böög und ein Vulkan in seinem Kopf unter gebracht.

Unklar ist einfach immer noch, ob der Sommer nun schlecht oder gut wird, wenn der Böög schnell oder langsam verbrennt. Spätestens in drei Monaten werden wir es wissen.