Raupen

Kürbismanneumzug

Am Dienstag zogen alle Dritt- und Viertklässler mit den selber geschnitzten Kürbissen in geschmückten Wagen durch das Dorf. Damit konnte der alte Brauch gleich am ersten geplanten Datum durchgeführt werden.
Der sonnige Spätsommertag lud richtig ein, die Kürbisschnitzerei und die Schmückerei der oft älteren Wagen durchzuführen. Für diese Arbeiten müssen jeweils drei bis vier Schulstunden eingesetzt werden - Schulzeit, die fast alle Kinder geniessen. Sie können für einmal etwas ganz anderes unternehmen, als üblicherweise im Schulzimmer. Erfreulicherweise stellten sich vor allem bei den unerfahrenen Drittklässlern auch dieses Jahr wieder mehrere Mütter als Helferinnen zur Verfügung, denn das Schnitzen braucht neben Geschick oft auch etwas Kraft. Die Freude über die gelungene Arbeit ist dann aber letztendlich klar in den Kindergesichtern zu sehen.
Ganz stolz ging's dann am Abend auf die Umzugsroute: die „Berglerschüler" zogen, angeführt vom Trommler Niklaus Mattle durch den westlichen, die Klassen aus dem Schulhaus Breite durch den östlichen Dorfteil. Beide Gruppen erfreuten unterwegs bei jeweils zwei Halten die Zuschauer mit zwei Liedern. Ziel war für beide Gruppen die Wiese bei der Freizeithalle Dorf. Dort konnten die Wagen mit den erleuchteten Kürbissen in einem grossen Kreis noch im Dunkeln bestaunt werden. Nach dem gemeinsamen Singen des „Kürbismanneliedes" durften die Kinder noch Brot, Wienerli und Punch, gestiftet vom Verkehrsverein, entgegen nehmen. Herzlichen Dank!
Auch dieses Jahr hat dieser Traditionsumzug wieder vielen Leuten Freude bereitet. Sogar Petrus scheint ein Umzugsfan zu sein, hat er den Regenhahn doch erst nach der Heimkehr der Kinder geöffnet.